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Die Angst und ihre Emotionen

Veröffentlicht am 1. März 2022 um 10:09

Wenn die Angst dich beherrscht, Macht um dich ausübt und du ihr nur schwer entweichen kannst, dann sollten wir uns um deine Emotionen kümmern. 

Denn unsere Emotionen, sind unser wichtiges Instrument oder Handwerkszeug, das wir beeinflussen können. Zumindest aber können wir sie uns in erster Linie anschauen, in dem wir sie wahrnehmen und benennen, im zweiten Schritt können wir sie uns aus allen Perspektiven anschauen, wie sozusagen von oben und unten, von links und rechts, von hinten und vorne. Im dritten für uns wichtigen Schritt können wir die benannten Emotionen umwandeln und im positiven Licht strahlen lassen.

 

Hört sich erstmal gut an, aber in der Theorie ist es leichter und wesentlich schneller zu schreiben, als es in der Praxis umzusetzen. Genau da ist oft unser Haken und ich kann dich verstehen, wenn es erstmal schwierig klingt. Ist es allerdings einmal verstanden, ist es leicht sich immer wieder seinen eigenen Emotionen zu widmen und die drei Schritte durchzugehen.

 

Also gehen wir mal in die Praxis:

1. Schau einmal bei dir. Welches Gefühl entsteht, wenn du an deinen heutigen Morgen denkst, als dein Wecker klingelte oder du ohne aufgewacht bist. Du liegst noch im Bett, erwachst, was ist dein Gefühl, dass dir jetzt entgegnet. 

Nimm das Gefühl und schau was es mit dir macht. Wie geht es dir mit diesem Gefühl? Welcher Gedanke braut sich auf? Benenn jetzt dein Gefühl und deinen ersten Gedanken dazu und lass es vor dir schweben.

 

2. Schau dir dein Gefühl und deinen Gedanken ganz genau an. Stell dir deine Emotion ganz genau vor und schau es dir von oben aus an, indem du dich hinstellst. 

und auch von unten, wie sieht das Gefühl aus? Welche Gestalt hat es, wenn du von links oder von rechts drauf schaust? Bildet sich dein Gefühl, dein Gedanke - deine Emotion zu einem Symbol? Einer Gestalt in ganz eigener Art? 

Wie fühlt es sich an, wenn du vor der Emotion stehst oder gar dich von ihr entfernst?

 

3. Falls du es bislang nicht getan hast, schließe nun deine Augen. Wie äußert sich deine Gestalt? In was würdest du deine Emotion gerne verwandeln? Benenne dazu positive Wünsche und verändere dahingehend deine Emotion. 

Anschließend genieße einen Moment deine neue Emotion und schenk ihr ein Lächeln. Wenn du deine Augen wieder öffnest, dann schenk dir weiterhin ein Lächeln und denk an deine positive Emotion, die du weiterhin mit in deinen Alltag nimmst. 

 

Na wie geht es dir jetzt, nach einer kleinen Reise zu deiner Emotion? Diese Situation kann beliebig angewendet werden, sollte allerdings nur einmal auf die eine Situation benutzt werden. 

 

Das Zusammenspiel von Gefühlen, Gedanken und unserem Verhalten, deine Ziele deiner Regulation von eigenen Emotionen, dies erläutere ich dir am 15.03.2022 in einem weiteren Beitrag hier auf meinem Blog.

 

Ich wünsche dir einen schönen Start in den März und alles Gute für deinen Umgang mit deinen Emotionen! Schenk mir gerne ein Kommentar unten und teile deine Erfahrungen mit.


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