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Unsere emotionale Verwundbarkeit

Veröffentlicht am 1. April 2022 um 12:38

Emotionale Verwundbarkeit - was für zwei Wörter - hört sich doch aber irgendwie cool an oder? 

Eigentlich versteht sich darunter folgendes: Wie kannst du deine körperliche Anfälligkeit für heftige Gefühle verringern - wie kannst du also emotional verwundbar werden?

 

Über Gefühle hast du bis hierher schon eine Menge lesen können und du weißt, dass wir sie trainieren und beeinflussen können, aber auch das benötigt immer wieder Zeit und Geduld und eine Menge Gefühle, durch die wir gehen werden. 

Was kann ich also tun, um meine Gefühle "in den Griff zu bekommen" - das höre ich leider sehr oft. Und doch kann ich dir hier in diesem Beitrag tatsächlich einige nennen, die du für dich nutzen kannst. Dieser Beitrag ist also eher eine Hilfestellung:

 

Als erste Tipp gebe ich dir mit: 

1. Achte zu jederzeit auf deinen Körper und nimm deine Signale wahr. Wenn du das eine Signal nicht verstehst, es aber immer wieder auftaucht und du daran verzweifelst, dann geh bitte den direkten Weg zu deinem Vertrauensarzt und kläre deine Situation. Alle Medikamente, die du bekommst, bitte immer nach Verschreibung des Arztes einnehmen, nicht willkürlich ändern, auch dann nicht, wenn du das Gefühl hast, jetzt könntest du absetzen. Hast du das Gefühl, dann sprich mit deinem Arzt direkt über ein Ausschleichen oder Absetzen des Präparats. 

 

2. Achte auf deine Ernährung. Weder zu viel und in Massen, noch zu wenig oder gar nichts. Na klar, auch ich sage jetzt ausgewogen, aber ich habe auch nichts gegen Süßigkeiten. Das Ding ist immer, die Massen bitte vermeiden! Und zu der Ernährung gehört auch die Flüssigkeit. Ich frage ganz häufig, "wieviel Flüssigkeit trinken Sie am Tag". Die meisten Antworten sind oft "1 Liter", wenn ich dann Glück habe ist es wenigstens 1 Liter Wasser. Also du hast es wahrscheinlich schon mehrmals gehört und es kommt dir aus den Ohren raus, zu hören, 2 bis 3 Liter Flüssigkeit und am besten Wasser wären gut für den Körper. Ja so ist es auch, die Organe können besser arbeiten, der Stoffwechsel funktioniert und die Nieren werden gut versorgt. Auch ich empfehle das, aber es liegt in deiner Hand es umzusetzen. Als Tipp noch oben drauf, versuch es erst gar nicht dich selbst zu verarschen, das geht in die Hose ;-)

 

3. VERMEIDE UND VERBANNE  stimmungsverändernde Substanzen, auch wenn sie dich in und aus der Erfahrung raus stützen, hindern sie dich an dir zu arbeiten, dich zu entwickeln und auf dich zu achten. Vermeide daher Drogen und Alkohol in Massen, sowie nicht verordnete Medikamente oder Medikamente in Massen. 

 

4. Ausreichender Schlaf oder ausreichende Ruhephasen: Bewusst sage ich hier "oder", denn in meinemCoaching begegne ich größtenteils Menschen, die von Einschlaf- und Durchschlafstörungen am Schlaf verhindert werden. Für mich aber ist ausschlaggebend, dass du mindestens 6 Stunden am Stück ruhst und dir Zeit gibst, auch wenn diese Art von Erholung auch sehr anstrengend sein kann. Wichtig ist mir, dass du auf dich achtest, was du benötigst. Und wenn dir dein Körper signalisiert, "hey du, ich kann gerade nicht schlafen" dann ist es wichtig dass du ihm mitteilst "hey, finde ich nicht in Ordnung, aber dann ruhe ich eben,". Im Coaching kann ein Schlafprogramm eingeführt werden, um deinen Schlaf zu organisieren.

 

5. Ausreichend Bewegung: Mindestens 20 Minuten bewusstes körperliches Betätigen hilft da schon eine ganze Menge. Dafür musst du nicht mal unbedingt das Haus verlassen, aber zumindest in einem Raum, dich betätigen und dabei das Fenster auf Kipp oder Ganz öffnen. Auch hier kann ich dir ein individuelles Training erstellen, das auf dich zugeschnitten und nach deinen Bedürfnissen ausliegt.

 

und 6. Selbstwirksamkeit - Mein Lieblingsthema im Coaching: Wichtig bei diesem Punkt ist mir, dass du dir 1x am Tag etwas für dich vornimmst, dass du erledigst. Dadurch erzielst du dir Kontrolle über dein eigenes ICH und damit deinem Lebenssinn und ganz nebenbei fühlst du dich kompetent. Probier's gleich Mal aus...

 

So jetzt hast du 6 Tipps erhalten und was nun? Jetzt kommt es zur Umsetzung. Mein Gedanke hinter all dem ist, dass jeder Mensch von uns gezielt Einfluss auf sich und seine Umwelt nehmen kann. Und der Einfluss von äußeren Umständen (andere Personen, Zufall, Glück) der tritt dann dabei zurück! Kennst du zufällig die berühmte sich selbst erfüllende Prophezeiung? Wenn wir denken "Das geht bestimmt schief!", dann WIRD es schief gehen! Wenn wir uns sicher sind "Das kriege ich hin!", dann WIRD es auch klappen! Daher ist es mir so wichtig, dass du eine starke Selbstwirksamkeit entwickelst, um möglichst emotional stabil zu sein. 

Selbstwirksam ist aber auch derjenige, der überprüft, ob das gesetzte Ziel realistisch ist und der zulässt, dass es zum Misserfolg kommen kann. 

 

Es gelingt, du musst NUR an dich glauben!

 

 


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